Zur Benachteiligung Deutscher Handwerker in der EU durch die deutsche Gesetzgebung

EU Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt

 

Mit der EU Dienstleistungsrichtlinie werden Anbieter aus anderen EU - Staaten deutlich einfacher Dienstleistungen in Deutschland erbringen können.

Unternehmem mit einer Niederlassung in einem anderen EU-Staaten brauchen nach dem 28.12.2009 weder einen Meisterbrief noch sonst einen Qualifikationsnachweis oder den Nachweis einer persönlichen Zuverlässigkeit um im Reisegewerbe handwerkliche Dienstleistungen anbieten zu dürfen.

Die Bundesregierung hat ohne sachlichen Grund den Meisterzwang für einheimische Anbieter Meisterzwang aufrecht erhalten. Diese weitere Schlechterstellung von Bewerbern mit aus dem Inland ist diskriminierend und verstößt gegen das Gleichheitsgebot aus Art.3 Abs.1 GG.

Die Möglichkeit im EU - Ausland einen Betrieb zu eröffnen um dann im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit wieder in Deutschland meisterfrei arbeiten zu dürfen hat der Deutsche Gesetzgeber geziehlt für Einheimische unterbunden. Damit stellen deutsche Politiker ihre Handwerker schlechter als Mitbewerber aus anderen EU - Staaten und missachten sowohl Ausbildung, Sprachkentnisse als auch das Wissen über Traditionen und Normen, sowie hier übliche Verhaltensweisen. Eine so bewusste Schlechterstellung des eigenen Souveräns ist unbegreiflich.

 

http://www.buhev.de/2009/02/eu-dienstleistungsrichtlinie.html

 

Kontakt:

BUH e.V.

Artilleriestr.6

27283 Verden/ Aller

Tel.: 04231-95 666 79

www.buhev.de

 


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